Lange hat es Apple versucht sich dem Jailbreak zu widersetzen. Die eine Seite (EFF) kämpfte um die Legalisierung vom Jailbreak, die andere (Apple) natürlich um Anerkennung vom Jailbreak als eine Copyrigth -Verletzung.
Dass Apple in dieser Hinsicht nicht locker lässt, wundert niemanden. So ist im Artikel No. HT3743 nachzulesen, welche Nachteile ein Gerät nach dem Jailbreak erleidet. Genannt sind natürlich vor allem die Unstabilität des Systems vom iPhone. In der Zusammenfassung heißt es:
Dieser Artikel beschäftigt sich mit negativen Aspekten, die auftreten können, wenn nicht autorisierte Änderung an der iPhone OS (Jailbreaking) durch den Kunden vorgenommen wird. Probleme, die Auftreten sind Instabilität, Störung der Dienste und die Beeinträchtigung der Sicherheit
Akribisch fährt Apple fort und listet alle Nachteile auf, wie
- Unzuverlässige Sprach-und Datenkommunikation
- Unterbrechung o. Störung von Netzdiensten
- Beeinträchtigung der Sicherheit
- Verkürzte Lebensdauer der Batterie
- Firmware-Updates könnten nicht ausgeführt werden.
Apple warnt ausdrücklich vorm Jailbreak und weist neben der OS Beeinträchtigung auch auf eine mögliche OS Lizenzvereinbarung hin.
Aber steckt hinter der Warnung nur die Sorge um den Kunden oder gar um die nationale Sicherheit? Denn das “gehackte” iPhone ist nicht nur an die Vorgaben von Provider (und Apple) gebunden, sondern könnte ja eine unkontrollierte Waffe darstellen
(man denke dabei an Sicherheitslücken und Bugs im iPhone OS). Ich dachte schon, dass die Ablehnung von Google Voice App seitens Apple dem Schutze der Exklusivität von Verträgen zw. Apple und AT&T ( und anderen Provider) diente, aber nein, Apple sorgt sich um uns, Verbraucher.
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