Überall dort, wo Software angeboten wird, kommt man auch nicht um Softwarepiraterie herum. Dies betrifft sowohl die große Firmen als auch die “kleinen” Entwickler der iPhone-Apps. Aber wie hoch sind die Verluste wirklich?
Bram Stolk schreibt in seinem Blog über das Spiel the little tank that could :
” Das Verfahren ist so eingeleitet, dass während des Spiels die Spielstände der besten Spieler automatisch auf meinem Server gespeichert werden. So wird die Score-Liste aktuell gehalten. Ich war überrascht als ich die Logs angeschaut habe. Demnach wurde das Spiel von mehr als 1114 Menschen gespielt.
Es ergab aber wenig Sinn, denn der Verkauf verlief sehr schleppend. Laut Angaben von Apple wurden gerade 45 Kopien des Spiels verkauft. Ich nehme an, dass die Statistiken von Apple zutreffend sind und dieses Missverhältnis nur auf die Piraterie zurückzuführen ist. In der Tat wurde das Spiel schon Kurz nach dem Release gecrackt und an vielen Torrents zum Download zur Verfügung gestellt. Stolz auf ihre Werke signieren die ” Hacker ” die Spiele mit Signaturen wie “cracked by Hexhammer”. Hexhammer, wenn du so talentiert bist, dann schreibe doch ein eigenes Spiel, Cracken ist Kleinkriminalität.”
Bram Stolk nimmt an, dass auf ein verkauftes Spiel ca 24 Raubkopien kommen. Welche Ersparnis hat das Klauen? In der Regel 1,99$, ein trauriger Haufen. Die Erfahrung mit iPhone-Publishing sei mehr als traurig, jedoch möchte Stolk nicht darauf verzichten und weiterhin Software für das iPhone entwickeln.















