
“Digitale Agenda” soll für Wettbewerb sorgen
Die “Digitale Agenda“ der EU-Kommission könnte Apple dazu bringen, mit Adobe zusammenzuarbeiten. Die von der ehemaligen EU-Kommissionsvorsitzenden Neelie Kroes entwickelte Digitale Agenda soll proprietäre Systeme, zu denen auch Apple gehört, für die Konkurrenz öffnen. Damit soll der Wettbewerb gefördert werden.
Das Ziel der Digitalen Agenda ist die Förderung der Kompatibilität zwischen Geräten und Software. Dafür müssten Unternehmen ihre Lizenzen der Konkurrenz vorlegen. Laut dem Magazin Dailytech könnte dies nicht nur dazu führen, dass Apple wieder Adobe Flash zulassen müsste, sondern hätte auch die Konsequenz, dass beispielsweise Android-Geräte mit iTunes kompatibel gemacht werden könnten.
Laut Kroes soll die Digitale Agenda zwar nicht nur für Großkonzerne wie Apple oder Microsoft gelten. Die aktuelle Situation um Apple und Adobe zwängt sich jedoch in den Mittelpunkt der Debatte um das Projekt von Kroes. Apple hatte jüngst erklärt, auf Adobe Flash verzichten zu wollen, weil HTML 5 die zukunftsträchtigere Technologie sei.






















