Mrz 03

Die Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen die Verfassung. Das haben gestern die Richter in Karlsruhe entschieden. Mit diesem Urteil gibt das höchste Gericht ca. 35.000 Klägern recht, die nach einem ersten Gesetzesbeschluss im Jahr 2008 Beschwerde eingereicht hatten.

Nach dem damaligen Telekommunikationsgesetz sollten Kommunikationsunternehmen Kundeninformationen über Telefonverbindungen für mindestens sechs Monate speichern. Seit 2009 wurden auch Internetnutzung und E-Mail-Verkehr über ein halbes Jahr nachvollziehbar aufgezeichnet. Die Bundesregierung hatte damit vor, eine EU-Richtlinie zur inneren Sicherheit und Terrorabwehr umzusetzen.

Bisher gespeicherte Daten müssen zwar sofort gelöscht werden, aber noch ist die Vorratsdatenspeicherung nicht vom Tisch. Der Gesetzgeber muss zunächst Nachbesserung leisten. Alleine bei der Telekom, so wie es heute hieß, müssen ca. 18TB an gesicherten Daten gelöscht werden.

Wie ist deine Meinung zum Thema?
Schreibt uns, was ihr vom speichern oder nicht Speichern persönlicher Daten haltet.

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Mai 28

Deutsche Telekom
Die Masche der Telekom
von Fritz Himmel

Der Telekom Konzern will Anschlüsse kappen,
wenn Kunden nicht in Langzeitverträge wechseln.

Düsseldorf.

Überall Wirtschaftskrise und die Deutsche Telekom droht ihren Kunden mit Rauswurf?
Mit zweifelhaften Methoden versucht der Ex-Monopolist Verbraucher in langfristige
Verträge zu locken. Langjährige ISDN-Kunden der Telekom trauten ihren Augen nicht.
Unter der Überschrift „Wichtige Vertragsinformation “ teilte ihnen das Unternehmen
per Brief mit, ihre ISDN-Anschlussverträge „Standard“ und „Komfort“ noch in diesem Jahr
zu beenden. Gleichzeitig seien damit auch der „Internetzugang sowie alle weiteren
an diesem Anschluss extern zugebuchten Leistungen und Produkte“ betroffen.
Wer nicht plötzlich ohne Telefonanschluss dastehen will, muss selbst handeln,
mahnte das Bonner Unternehmen. Wie das gemacht wird, erfuhren die Kunden
im Schreiben: Ihnen wurde ein Wechsel auf das DSL/Telefon-Komplettpaket
„Call&Surf Comfort“ mit Flatrate fürs Internet und Telefonieren ins deutsche Festnetz
für rund 40 Euro im Monat sowie ein dringender Anruf unter der Service-Nummer
empfohlen. Preiswertere Alternativen blieben dabei unerwähnt. Hintergrund der Aktion
dürften zwei Faktoren sein. Zum einen möchte die Telekom ihre Vielzahl von
Produktvarianten und Alttarifen reduzieren und übersichtlicher strukturieren.
Zum anderen soll eingedämmt werden, dass Kunden zur meist günstigeren
Konkurrenz abwandern. Das gelingt am besten durch lange Vertragslaufzeiten,
die einen Wechsel oft über Jahre hinweg verhindern.
Die Telekom versucht damit, den Markt weiter dicht zu machen “,
sagt Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Branchenverbands VATM.
„Das Zubuchen günstiger Wettbewerberangebote im Bereich DSL
und Internet wird gebremst.“ Betroffen sind hier vor allem Konkurrenten
wie Arcor oder Tele2. Noch immer haben Millionen Kunden ihre Telefongespräche
und Internetzugänge bei einem alternativen Unternehmen zu ihrem Telekom-
Festnetzanschluss dazu gebucht. Beim größten Anbieter solcher Dienste,
dem Düsseldorfer Tele2, telefonieren und surfen hierzulande rund
zwei Millionen Verbraucher. Telekom-Sprecher versichert:
Niemand muss wechsel
Die Telekom täuscht den Verbrauchern vor,
dass sie sich unbedingt melden müssen, bevor ihre Anschlüsse angeblich
eingestellt werden
“, sagt Oliver Rockstein, Geschäftsführer von Tele2.
So heißt es: „Eine automatische Umstellung Ihres Anschlusses kann nicht erfolgen.
Der Produktwechsel muss von Ihnen beauftragt werden“. Telekom-Sprecher
Marc Sausen versicherte jedoch, dass kein betroffener ISDN-Kunde
in einen längerfristigen Vertrag wechseln muss. Jeder könne den Tarif
„CallPlus Universal“ mit einer monatlichen Grundgebühr von 26,95 Euro
und einer Vertragslaufzeit von nur einem Monat buchen.

[ via Westdeutsche Zeitung ]

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Apr 03

Wie schon diskutiert wurde, will T-Mobile das Nutzen von Skype weder über das Mobilnetz noch über die Hotspots von T-Mobile erlauben. Robert Miller, fragt sich in seinem Blog, ob es ein Aprilscherz sein, was T-Mobile/Deutsche Telekom da veranstaltet.

What amazes me is that Skype is the number one download on the App Store in Germany, and yet the country’s dominant telecom operator Deutsche Telekom has already made it known that it would block the use of Skype on iPhone (and on Blackberry), both for its mobile network customers, and at its Wifi hotspots.

Aber anscheinend ist T-Mobile nicht der einzige Mobilfunkbetreiber, den Skype auf dem iPhone stört. Robert Miller ärgert sich auch über andere Anbieter in der EU, die die Voice-over-IP-Verbindungen unterbinden wollen.

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